Digitalisierung ist die Zukunft – doch Frauen sind in der digitalen Arbeitswelt nach wie vor unterrepräsentiert. Um dieser Herausforderung zu begegnen, fand heute das Dialogforum „Frauen in digitalen Arbeitswelten“ in Warnemünde statt. Organisiert von mv-works | Kompetenzzentrum Arbeit 4.0 M-V, widmete sich die Veranstaltung der Frage, wie Frauen ihre Kompetenzen bestmöglich entfalten und sich gleichberechtigt in der digitalen Arbeitswelt positionieren können.

Ein Schwerpunkt des Forums lag auf Netzwerken und Wissensvermittlung als zentrale Erfolgsfaktoren. Zwei Impulsvorträge lieferten wertvolle Erkenntnisse, darunter:

  • Künstliche Intelligenz und Diskriminierung: KI kann bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten verstärken, wenn Daten verzerrt oder voreingenommen sind (Gender Data Gap).

  • Chancen für Frauen in der KI-Branche: Frauen sollten die Möglichkeiten der digitalen Transformation aktiv nutzen.

  • Ungleichbehandlung in der Arbeitswelt: Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer IAO müssen Frauen fünfmal bessere Leistungen erbringen als ihre männlichen Kollegen, um als ebenso kompetent wahrgenommen zu werden.

Mit der Methode „Appreciative Inquiries“ erarbeiteten die Teilnehmerinnen Erfolgsfaktoren für mehr Gleichberechtigung in digitalen Arbeitswelten. In Interviews tauschten sie persönliche Erfahrungen aus und entwickelten gemeinsam Strategien für eine zukunftsfähige und faire Arbeitskultur.

Besonderer Dank gilt Anamaria Cristescu, Alke Martens, Annika Grothmann und Romy Reitz vom DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH für ihre inspirierenden Impulse. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass das Thema weiterhin hohe Relevanz hat und fortlaufend diskutiert werden muss.

Gleichberechtigung in der digitalen Arbeitswelt erfordert kontinuierliches Engagement – jede und jeder kann dazu beitragen.