Beinahe jedes zweite Unternehmen (43 Prozent) verzeichnet nach einer Arbeitgeberumfrage bereits jetzt Produktions- und Lieferausfälle im Zuge der Corona-Pandemie

Zudem gehen 95 Prozent von einer Verschärfung der Lage in den nächsten 6 Wochen aus, 54 Prozent sogar von einer drastischen Zunahme der Produktions- und LieferausfälleDie Zahlen liefert eine Befragung der Mitgliedsunternehmen von Nordmetall und dem Allgemeinen Verband der Wirtschaft Norddeutschlands in der Woche vom 16. Märzunter den Befragten waren auch die verbandsangehörigen Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern. 

Nur etwa 6 Prozent der Betriebe erwarten demnach, die erlittenen Verluste noch in diesem Jahr wieder wettmachen zu können. Die größten Schäden richteten unterbrochene Lieferketten an (bei 84 Prozent der Befragten), gefolgt von Personal- und Produktionsausfällen (je 82 Prozent). Aber auch Absatzprobleme und Liquiditätsengpässe stellten die Unternehmen vor große Herausforderungen. An der Befragung nahmen Geschäftsführer und Personalleiter aus 202 Unternehmen beider Verbände teil, davon 164 aus der Metall- und Elektroindustrie. 

Die gesamten Ergebnisse der Befragung finden Sie hier.